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Laut Wikipedia ist "ein Spielcasino eine öffentlich zugängliche Einrichtung, in der staatlich konzessioniertes Glücksspiel betrieben wird". So weit so gut. Besonders viel verrät diese Definition aber dennoch nicht. Von außen gesehen haben wir ein Casino sicherlich schon alle mal. Allerdings kann man in der Regel von außen nicht erkennen, was im Inneren passiert, da die Scheiben so foliert sind, dass man nicht hineinsehen kann. Wer also noch nie in einem Casino war, der wird kaum wissen, wie es darin aussieht und was genau da drin los ist. Doch auch das gehört zu einer online casino echtgeld erfahrung. Wir geben dir ein paar Einblicke in die Glücksspielwelt und erzählen dir etwas zur Geschichte der Casinos.

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Die Geschichte des Glücksspiels

Die Bezeichnung "Casino" stammt eigentlich aus dem Venezianischen. Ursprünglich wurden nämlich die Räume der venezianischen Nobili so genannt, die sich nahe des Dogenpalastes befanden und in der sie ihre Amtstracht anziehen konnten, bevor sie zu wichtigen Versammlungen gingen. Diese Räumlichkeiten wurden aber bald schon nicht mehr nur zu ihrem eigentlichen Zweck genutzt, sondern auch für geselliges Beisammensein. Damit wurde der Begriff "Casino" auch zum Synonym für eine Spielbank.

Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist nichts anderes als "kleines Haus". Damals wurden sie zu verschiedenen Zwecken genutzt und nicht nur als Orte des Vergnügens. Teilweise wohnten Menschen dort auch auf bestimmte Zeit.

Das erste richtige, öffentliche Casino Venedigs wurde 1638 eröffnet und befand sich im Palazzo Dandolo. Es trug den Namen Ridotto. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts gab es schon über 100 davon. Die Betreiber der Glücksspielstätten waren zu der Zeit meist Privatleute, die aber eine offizielle Lizenz benötigten, welche mit der von heute schon vergleichbar war. Auch damals gab es tatsächlich schon Spielbanken, die illegal betrieben wurden und keine dieser Lizenzen besaßen. Es war also ähnlich, wie es auch heute in unserer Glücksspiellandschaft ist.

So ging es bis ca. 1797 zu. Im 18. Jahrhundert begann dann die Institutionalisierung des Glücksspiels in ganz Europa. Das erste Casino in Las Vegas wurde 1941 eröffnet und nannte sich El Rancho Vegas. Zunächst waren die Casinos in Nevada in der Hand der Mafia, aber diese Bandenwirtschaft löste sich nach und nach auf und wurde in den 60er Jahren mehr und mehr zu einer Art Shareholdermanagement.

In Deutschland bestand übrigens von 1871 bis 1933 ein offizielles Glücksspielverbot.

Die Konzessionierung von Spielbanken in Deutschland

Die Spielbanken in Deutschland sind in der Regel staatlich konzessioniert, das heißt, sie werden in regelmäßigen Abständen von Finanzämtern kontrolliert. Dies geschieht, indem die Finanzbeamten vor Ort vorbeischauen, durch technische Überwachungsmethoden oder auch durch Kontrolle der täglichen Abrechnungen. Außerdem wird der Zutritt zu diesen Spielhallen durch Türsteher und Besucherkarteien streng kontrolliert. Für Menschen, die Spielsucht gefährdet sind, gibt es ein bundesweites Sperrsystem, auf welches alle Casino-Betreiber zugreifen können.

Die Glücksspielgeräte, die sich in den konzessionierten Casinos befinden, unterliegen aber nicht der bundesweiten Spielverordnung, sondern der Gesetzgebung der jeweiligen Länder.

Spielauswahl in einer Spielbank

Der größte Ertrag der deutschen Casinos stammt aus den Automatenspielen. Im Jahr 2018 wurden dadurch 77,6 % von 685 Millionen Euro generiert. Wie viele und welche Spielautomaten ein Casino anbietet, ist natürlich sehr unterschiedlich. Es gibt aber auch noch die klassischen Glücksspiele wie Blackjack, Baccara, Poker und Roulette. Hier unterliegt die Spielleitung den Dealern oder Croupiers. Die Spieler bringen ihre Einsätze vor den Runden entweder in Form von Geld, Jetons oder Chips.

Wer erhält Zutritt zu einem Casino

Wer eine Spielbank besuchen will, der muss volljährig sein und einen gültigen Ausweis vorlegen können. Dabei gibt es in verschiedenen Ländern Abweichungen davon, ab welchen Alter man ein Casino besuchen darf. In den USA gibt es Staaten, wo dies ab 18 möglich ist, aber auch welche, in denen erst ab 21 oder gar 25 Jahren Zutritt gewährt wird. Auch in Deutschland schwankt das Zutrittsalter in den Bundesländern zwischen 18 und 21 Jahren.

Das muss man beim Besuch eines Casinos beachten

Wie stark die Casinos auf Etikette achten, kann variieren. Besonders Häuser mit Tradition sind allerdings in der Regel darauf bedacht. Dazu gehört in vielen Spielbanken eben auch eine bestimmte Kleiderordnung. Es kann dabei sein, dass von den zuständigen Mitarbeitern eher das Gesamterscheinungsbild der Casino-Gäste in Augenschein genommen wird, es kann aber auch sein, dass einzelne Kleidungsstücke vorgeschrieben sind, wie zum Beispiel bei Herren Sakkos, Hemden, Krawatten oder einfach nur das Verbot von Turnschuhen und Kopfbedeckungen.

Die beliebtesten deutschen Casinos

Wie wir also gelernt haben, sind die Menschen schon seit Tausenden von Jahren vom Glücksspiel fasziniert. Mittlerweile gibt es zwar auch praktische Online-Casinos, die man zu jeder Zeit und von jedem Ort aus einfach per Computer, Tablet oder Smartphone besuchen kann, aber viele wollen dennoch nicht auf die besondere Atmosphäre in einem Live-Casino verzichten.

Wenn auch du einmal ein echtes Offline-Casino mit besonderem Flair besuchen möchtest, können wir dir bestimmte besonders ans Herz legen. So gibt es beispielsweise deutsche Spielbanken, bei denen man an der architektonischen Bauweise ganz genau erkennen kann, dass das Glücksspiel in Deutschland eine sehr lange Tradition hat.

Die folgenden Casinos sollte man als Glücksspiel-Fan einmal live sehen:

  • Das Casino in Baden-Baden Es gilt als das schönste der gesamten Bundesrepublik Deutschland und als echter Touristenmagnet. Schon Marlene Dietrich soll ein Fan dieser Spielbank der Stadt in Baden Württemberg gewesen sein. Verwundern dürfte vielleicht die, im Gegensatz zu anderen Casinos, die eher geringe Größe. Aber wer sich auf die besonders edle Optik und das besondere Flair einlässt, der wird dennoch begeistert sein.
  • Die Spielbank in Dortmund Hohensyburg Einen recht krassen Gegensatz zu der oben genannten Spielbank bildet das Casino in Dortmund Hohensyburg, denn hier wird anstatt auf historische Tradition auf modernes und minimalisitisches Design gesetzt. Deshalb spielen hier auch Glas- und Metall-Elemente eine wichtige Rolle. Bei einer Größe von 8.000 Quadratmetern kann man sich hier richtig schön austoben.
  • Glücksspiel in Bad Homburg Dieses Casino hat zwar rein vom Optischen und von der Größe her erstmal nichts Besonderes zu bieten, dennoch hat es eine Menge Fans. Das liegt vor allem daran, dass der frühere Betreibe das normalerweise übliche "Doppelzéro" beim Roulette gestrichen hat. So sind die Gewinnchancen deutlich besser als in anderen Casinos. Kein Wunder, dass diese einfache Abschaffung einer Regel dazu führt, dass immer mehr Glücksspielfans eigens dafür nach Bad Homburg kommen.
  • Super-Roulette in Wiesbaden Auch im hessischen Wiesbaden können Casino-Fans auf ihre Kosten kommen, besonders Roulette-Fans. Das liegt insbesondere daran, dass dort alljährlich das "Wiesbadener Super Roulette" stattfindet. Hier wird das klassische Roulette mit Spielautomaten kombiniert und der Sieger mit einer Fanfare gekürt. Übrigens kann sich auch das sonstige Angebot im Wiesbadener Casino sehen lassen.
  • Das Luitpold Casino in Bad Kissingen Bad Kissingen ist in erster Linie als Kurort bekannt, aber auch beim Glücksspiel kann man dort Erholung finden. Dort steht nämlich eine der schönsten Spielbanken Deutschlands. Das Luitpold Casino besitzt seine Konzession bereits seit dem Ende des 18. Jahrhunderts und bietet alles, was man von einem klassischen Glücksspiel-Etablissement erwartet: opulente Kronleuchter, Vorhänge aus Samt und natürlich auch elegant und nach Etikette gekleidete Gäste.